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Techniklexikon
 





Hier finden Sie die
wichtigsten TV-Fachbegriffe
100 Hertz
Durch Verdoppelung der sonst üblichen Bildfrequenz von 50 „Hertz“ verbessern moderne LCD-Fernseher die Bewegungsdarstellung.
  16:9
Am Kinoformat orientiertes Seitenverhältnis von Breitbild-Bildschirmen.
1080p
HDTV-Bildsignal mit 1920 x 1080 Pixeln und „Progressive“-Darstellung
  2.1
Lautsprecher-Konfiguration mit zwei Frontboxen und einem Bass-Lautsprecher („Subwoofer“). Meist für Virtual Surround
3:2-Pulldown
Werden 24 Filmbilder pro Sekunde auf NTSC oder für ein Display mit 60 Hertz umgerechnet, werden im Wechsel immer 2 und 3 Einzelbilder als „Halbbilder“ beim Zeilensprung genutzt.
  5.1
Übliche Lautsprecher-Konfiguration für Raumklang: fünf Boxen (Links, Center, Rechts, Surround links, Surround rechts) plus Subwoofer (Bass-Lautsprecher)

6.1, 7.1
Raumklang-Varianten, mit einer (6.1) oder zwei (7.1) zusätzlichen, hinten in der Mitte angeordneten SurroundBox(en)
  50/60 Hz:
Die Einheit „Hertz“ (Hz) gibt die Bildwechselfrequenz an. In Europa sind 50 Einzelbilder pro Sekunde üblich, in den USA und Japan dagegen 60.
576p:
Viele Displays können auch PALSignale mit 576 Bildzeilen „progressive“ darstellen. Der Modus 576p zählt allerdings nicht zu den Anforderungen der HD-ready-Spezifikation.
  720p:
HDTV-Bildsignal mit 720 Bildzeilen und progressiver Darstellung
Ambilight:
Ans Bild angepasste Umgebungsbeleuchtung von Philips-TVs
  Anamorph:
Horizontal gestauchte Speicherung von Breitbildern, etwa auf DVD.
Artefakt:
Bildstörungen wie Pixel-Klötzchen oder Konturen, die bei Kompressionsverfahren wie MPEG-2 nach dem Decodieren auftauchen können.
  Auflösung:
Anzahl der Bildpunkte in einem Fernsehbild.
 
Betrachtungswinkel:
Vor allem bei LCD-Fernsehern kann es vorkommen, dass das Bild bei seitlicher Betrachtung (also wenn Zuschauer nicht exakt vor dem Display sitzen) stark an Kontrast verliert. Moderne LCDs erlauben aber einen sehr hohen Betrachtungswinkel.
 
  Bewegungsdarstellung:
Für progressive Darstellung werden „Zeilensprung“- Bilder in Vollbilder umgerechnet. Schnelle Bewegungen können dabei unscharf wirken, Verfahren wie „HD Natural Motion“ wirken dem entgegen.
Bilddiagonale:
Zur Angabe der Größe von Displays ist es üblich, die Diagonale – also den Abstand der linken unteren Ecke zur rechten oberen Ecke – in Zoll oder Zentimeter zu nennen.
  Bildrauschen:
Bei analoger Übertragung ist Rauschen ein typischer Effekt von Störsignalen. Bei digitaler Signalverarbeitung kann es auch durch unzureichende Farb-Differenzierung auftreten.
Blu-ray:
Neben HD-DVD das andere Nachfolger-Format für die DVD
  Camcorder:
Kunstwort aus (Video-) Kamera und Recorder. Die meisten aktuellen Camcorder zeichnen im PAL-Standard auf Mini-DV-Cassetten auf, einige mit MPEG-2- oder MPEG-4-Kompression auf DVD, HDD oder Speicherkarte.
 
CEC:
„Consumer Electronics Control“. Steuersignal über die HDMI-Schnittstelle, das es erlaubt, andere Geräte via HDMI fernzubedienen.
  Cinemascope:
Format für Breitwand- Kinobilder im Seitenverhältnis 1: 2,35. Weil diese Bilder noch breiter als 16:9 sind, erscheinen Sie auch auf Breitbild-TVs mit schwarzen Streifen oben und unten.
Cinch:
Verbreiteter Buchsentyp für analoge Audio- oder FBAS-Video-Signale.
  CI-Slot:
„Common Interface“. Steckplatz, über den sich Entschlüsselungs-Module für Pay-TV in Fernsehern oder Set- Top-Boxen nachrüsten lassen.
De-interlaced:
Wörtlich: vom Zeilensprung befreit. Anderer Begriff für Progressive.
  Dolby Digital:
Standard für digitalen Raumklang mit 5.1, 6.1 oder 7.1 Kanälen
Dolby ProLogic:
Verfahren, das Mehrkanalton aus analogen Stereo-Quellen wie VHS oder TV-Sendungen decodiert.
  DRM:
„Digital Rights Management“. Kopierschutz für digitale Audio- und Video- Dateien, der die Nutzung einschränkt – etwa durch eine Zeitbeschränkung oder Begrenzung auf bestimmte Geräte.

DTS:
Digital Theatre Sound. Mit Dolby Digital konkurrierendes digitales Mehrkanaltonverfahren.
  DVB-C:
„Digital Video Broadcast – Cable“. Also Digitalempfang per Breitband-Kabel.
DVB-H:
„Digital Video Broadcast – Handhelds“. Spezielle Digital-TV-Variante für Handys und portable Geräte.
  DVB-S:
„Digital Video Broadcast – Satellite“ – Digitalempfang per Satellit
DVB-S2:
Für HDTV weiter entwickelte Variante von DVB-S, die auch Datenkompression per MPEG-4/H.264 unterstützt.
  DVB-T:
„Digital Video Broadcast – Terrestrial“ – Digitalempfang per Antenne.
DVD-Recorder:
VHS-Videorecorder werden rasant von Recordern abgelöst, die auf bespielbare DVDs aufzeichnen.
  DVI:
„Digital Visual Interface“, Schnittstelle für digitale Bildsignale
EICTA:
Die European Information, Communications and Consumer Electronics Industry Technology Association ist ein Gremium von Herstellerfirmen, das unter anderem hinter den Logos „HD-ready“ und „HD-ready 1080p“ steht.
  Einbrenn-Effekte:
Werden Menüs oder Standbilder lang auf einem Plasma-Fernseher angezeigt, können sie sich in den Bildschirm einbrennen.
EPG:
„Electronic Program Guide“. Elektronische Fernsehzeitschrift auf dem TV-Schirm, die auch die Aufnahme-Programmierung erleichtert. Die Informationen werden via Datenkanal per Satellit, Kabel oder über analoge TV-Sender ausgestrahlt.
  Equalizer:
Menü oder Bedienelement von Audio-Geräten, mit denen sich der Frequenzverlauf zum Beispiel an den Raum oder andere Lautsprecher anpassen lässt.

False Contour:
Bildstörungseffekt von Plasma-Fernsehern. Farbverläufe sind nicht homogen, sondern erscheinen mit ungewollten Farbkonturen oder Stufen.
  FBAS:
„Farb-, Bild-, Austast- und Synchron-Signal“. Die einfachste Variante von Videosignalen, auch „Composite- Signal“ genannt. Alle Signalanteile werden über ein einziges Kabel transportiert, die Bildqualität ist vergleichsweise gering.
Festplatten-Videorecorder:
Auch „Harddisk-Recorder“, siehe dort.
  Film Mode:
Beim Umrechnen von Halbbild- Signalen in Progressive-Signale muss die Elektronik wissen, ob das Ausgangsmaterial von einer Filmkamera (Vollbilder) oder einer Videokamera (Zeilensprung) aufgenommen wurde. Eine Automatik oder manuelle Auswahl unterscheidet dann zwischen „Film-Modus“ und „Video-Modus“.
Firewire
Anderer Name für die „i.-Link“- Schnittstelle, siehe dort.
  Flash-Speicher
Datenspeicher auf Chips, der auch ohne Stromversorgung seinen Inhalt behält und elektronisch gelöscht werden kann. Kommt in Speicherkarten für Digitalkameras zum Einsatz.
Full-HD
Bildschirm mit der maximalen HDTV-Auflösung von 1920 x 1080
  Gigabyte:
Einheit für die Speicherkapazität bei DVD- oder Harddisk-Recordern. Je nach Datenkompression fasst ein Gigabyte etwa 30 Minuten bis 2 Stunden Film.
H.264:
Datenkompressionsverfahren für Bewegtbilder, das mit MPEG-4 verwandt ist und vor allem für HDTV genutzt wird.
  Harddisk-Recorder:
Oder kurz HDD für „Hard Disk Drive“ – Recorder, der Video auf seiner eingebauten Festplatte (englisch: hard disk) aufnimmt.

HDCP:
„High Bandwidth Digital Content Protection“, Kopierschutzverfahren für HDTV, wird von HDMI und einigen DVIBuchsen unterstützt.
  HDD:
„Hard Disk Drive“, weit verbreitete Abkürzung für Festplatte.
 
HD-DVD:
Neben Blu-ray ein weiteres Nachfolgeformat für die DVD.
  HDMI:
„High Definition Multimedia Interface“, digitale Schnittstelle für Bild und Ton.
HD-Ready:
Logo, das die HDTV-Kompatibilität von Displays und Beamern belegt.
  HD-Tonformate:
Auf Blu-Ray- und HDDVD- Titeln kann neben HDTV-Bildern auch Mehrkanal-Ton in höher auflösenden Formaten gespeichert sein – wie etwa „Dolby True HD“ oder „DTS HD“. Nur speziell dafür vorbereitete Raumklang-Receiver können sie in voller Qualität decodieren.
HDTV:
„High Definition Television“, hoch auflösendes Fernsehen.
  HDV:
Band- und Aufzeichnungsstandard für HDTV-kompatible Camcorder.
High Definition:
Englisch für „hohe Auflösung“ – gemeint sind HDTV-Signale ab 720p, im Gegensatz zu „Standard Definition“.
  Hosiden:
Vierpolige Mini-Rundbuchse, die für S-Video-Signale (Y/C) verwendet wird.
 

i-Link:
Auch „Firewire“ oder IEEE-1394 genannt (siehe Bild oben). Diese Schnittstelle für digitale Bild- und Tonübetragung ist vor allem an Mini-DV-Camcordern zu finden. i-Link-Verbindungen können aber auch in Raumklang-Systemen für digitale Audiosignale oder für die Verbindung von PCs und Festplatten genutzt werden.
  Interlaced:
Englische Bezeichnung für das Zeilensprung-Verfahren
IPTV:
„Internet Protocol Television“. Bezeichnung für die Übertragung von digitalen TV-Signalen über das Internet- Protokoll, also zum Beispiel per DSL. Per IPTV lassen sich auch HDTV-Programme übermitteln.
  JPEG:
Das Gremium „Joint Photographic Experts Group“ hat ein verlustarmes Kompressionsverfahren für Standbilder entwickelt. Die meisten Digitalkameras speichern Fotos im JPEG-Format.
Kammfilter:
Er sorgt für die genaue Trennung von Farb- und Schwarz-Weiß- Signal, sofern diese Signale gemischt (etwa im FBAS-Signal über eine Cinch- Buchse) übertragen wurden.
  Komponenten-Eingang:
Siehe „YUVBuchsen“
Kontrast:
Dieser Wert wird bei Bildschirmen und Video-Projektoren angegeben und bezeichnet das Verhältnis der dunkelsten (schwarzen) zu den hellsten (weißen) Bildanteilen. Moderne Displays erreichen Werte von 3000:1 oder höher.
  Konvergenz:
Bei perfekter Konvergenz werden die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau exakt deckungsgleich angezeigt. Diese Einstellung ist aber nur bei Röhrengeräten notwendig.
Kopierschutz:
HDTV-Signale können in der Regel nur zu Displays und an andere Geräte übertragen werden, die den Kopierschutz HDCP unterstützen. Blu-ray-Disc und HD-DVD haben mit AACS einen neuen, verschärften Kopierschutz.
  LCD:
Liquid Crystal Display, Flüssigkristall- Anzeige. Neben Plasma die andere Technologie für flache Fernseher.

Lebensdauer:
Als Lebensdauer von Flat-TVs gibt man die Zeit an, bis die ursprüngliche Leuchtstärke auf die Hälfte gesunken ist. Aktuelle Plasma- und LCD-TVs erreichen bis zu 60000 Stunden. Damit bieten beide Technologien eine höhere Lebensdauer als Röhren-TVs.
  LED:
„Licht-Emittierende Diode“. Elektronisches Bauteil, das als Mini-Lampe dient. LEDs können zur Hintergrundbeleuchtung von LCD-Bildschirm eingesetzt werden. Darüber hinaus gibt es auch mobile Video-Projektoren mit LED-Beleuchtung.
 
Leistungsaufnahme:
Fachbegriff für den Energieverbrauch, etwa von Flachbildschirmen. Grundsätzlich verbrauchen große Displays mehr Strom als kleine. Bei Plasma-Fernsehern ist der Stromverbrauch stark von den Bildinhalten abhängig. Helle Flächen verbrauchen viel, dunkle Flächen wenig Strom. LCD-Fernseher sind beim Stromverbrauch weniger vom dargestellten Bildinhalt abhängig.
  Letterbox:
Wörtlich „Briefkasten“. Der Begriff bezeichnet Breitbild-Filme, die so auf DVD gespeichert sind oder vom TV-Sender ausgestrahlt werden, dass ein 4:3-Bild mit schwarzen Balken am oberen und unteren Bildrand übertragen wird – das Bild sieht aus wie durch einen Briefkastenschlitz betrachtet. 16:9- Fernseher können die schwarzen Balken mit der Zoom-Funktion mehr oder weniger ausblenden. Allerdings geht dadurch ein Teil der Bildauflösung verloren.
LFE:
„Low Frequency Effects“, niederfrequenter Effektkanal. Andere Bezeichnung für den Bass-Kanal bei Raumklang – das „.1“ bei 5.1
  LNB:
„Low Noise Block Converter“. Das eigentliche Empfangsteil einer Satellitenantenne. Der Parabolspiegel der Sat-Schüssel reflektiert die empfangenen Signale im Brennpunkt, wo der LNB sitzt. Dieser wandelt ihre Frequenz für Set- Top-Boxen um. Digitaler Sat-Empfang erfordert einen Universal-LNB oder „digitaltauglichen LNB“.

Lumen:
Einheit für die Lichtstärke etwa von Video-Projektoren.
  Lux:
Einheit für die Beleuchtungsstärke. Während Lumen an der Lichtquelle gemessen werden, geben Lux-Werte die Helligkeit auf einer vom Licht getroffenen Oberfläche (zum Beispiel einer Projektionsleinwand) an.
MBit/s:
Megabit pro Sekunde. Diese Einheit bezeichnet die Geschwindigkeit einer Datenübertragung. Der DVD-Standard etwa sieht eine Lesegeschwindigkeit von bis zu 9,8 Mbit/s vor. Dieser Wert steigt auch bei Blu-ray und HD-DVD nicht wesentlich, allerdings nutzen die neuen Disk-Formate effektivere Kompressionsverfahren, sodass die Datenmenge nach der Decodierung höher ausfällt.
  Media-Center:
Speziell für den Wohnzimmereinsatz ausgelegter PC, der auch als DVD- und Harddisk-Videorecorder sowie als DVD- und Multimedia-Player dient. Über ein Heim-Netzwerk kann er häufig auch auf den stationären Computer im Arbeitszimmer zugreifen.
Megapixel:
Millionen Bildpunkte. Diese Einheit ist vor allem für die Auflösung von Digitalkameras üblich, die heute in der Regel 5 bis 10 Megapixel beträgt (5 Megapixel sind 2560 x 1920 Pixel). Ein PAL-Signal (720 x 576) entspricht 0,4 Megapixel, ein 1080p-HDTV-Signal (1920 x 1080) immerhin schon 2 Megapixel.
  MP3:
Nach dem MPEG-Standard komprimierte Tondatei (genau genommen: „MPEG-1 Audio Layer 3“). Der Begriff wird aber oft auch als Synonym für alle digitalen Musik-Dateien gebraucht.
 
MPEG-1, -2, -4:
Von der „Moving Pictures Experts Group“ entwickelte Kompressionsverfahren für digitales Bewegtbild und Ton. Je höher die Nummer, desto neuer das Verfahren. MPEG-3 wurde bei der Numerierung übersprungen.
  NTSC:
Das „National TV Standards Committee“ legte 1953 den Farbfernseh-Standard für die USA fest. Das Verfahren unterscheidet sich in einigen Details vom europäischen PAL-System: Ein NTSC-Vollbild besteht aus 480 sichtbaren und insgesamt 525 Zeilen, pro Sekunde werden 60 Halbbilder angezeigt. Im Vergleich zu PAL ist das System anfälliger gegen Farbstörungen.
 
Notebook:
Auch tragbare PCs können als Zuspieler für die Wiedergabe von DVDs, Digitalfotos oder Videodateien dienen. Der Anschluss an den Fernseher erfolgt häufig per VGA-Buchse, zunehmend aber auch per DVI oder HDMI oder Y/C.
  OLED:
„Organic Light Emitting Diodes“. Für die Zukunft geplante Technologie für Flach-Bildschirmen, die mit organischen, selbst leuchtenden Polymeren arbeitet. OLED-Displays sollen bei geringerem Energieverbrauch höhere Leuchtstärken erreichen als heutige LCD- oder Plasma-Schirme.
Overscan:
Funktion von TV-Geräten, die das anzuzeigende Bild geringfügig vergrößert, so dass es ein wenig über den Bildrand hinausragt. Damit soll sichergestellt werden, dass das Videobild formatfüllend angezeigt wird und keine unerwünschten Bildränder, Schatten oder ähnliches zu sehen sind. Bei Flach-Fernsehern kann der Overscan allerdings zu unterwünschten Skalierungs- Effekten führen.
  PAL:
„Phase Alternation Line“. Seit 1963 in Deutschland und anderen europäischen Ländern übliches Farb-TV-System. Es verwendet 576 sichtbare Bildzeilen, mit den für Verwaltungs-Signale genutzten Zeilen besteht ein Vollbild aus 625 Zeilen. Pro Sekunde werden 50 Halbbilder gezeigt. Der Name besagt, dass die Phasenlage des Farbsignals von Bildzeile zu Bildzeile wechselt.
Panel:
Wörtlich Tafel, Platte. Fachbegriff für das Innenleben eines Flach-Bildschirms (man spricht von LCD- oder Plasma-Panels) beziehungsweise für das LCD-Element in einem LCD-Projektor.
  PaP:
„Picture and Picture“. Abkürzung für die „Bild-und-Bild“-Funktion, bei der auf dem Bildschirm gleichzeitig zwei Signalquellen nebeneinander zu sehen sind. Beide Videobilder werden zu diesem Zweck verkleinert dargestellt.
PC:
Ein „Personal Computer“ kann als Zuspieler zur DVD-Wiedergabe sowie zum Abspielen von Digitalfotos oder Videodateien dienen. Der Anschluss an den Fernseher erfolgt per VGA oder DVI, zum Teil auch schon per HDMI.
  PiP:
„Picture in Picture“. Abkürzung für die Bild-in-Bild-Funktion, bei der das Bildsignal einer zweiten Videoquelle (etwa eines zweiten Tuners oder eines Zuspielgeräts) verkleinert in das Hauptbild eingeblendet wird.
Plasma:
Neben LCD eine der beiden üblichen Technologien für Flach-TV.
  Progressive:
Zeilenweise Abtastung beziehungsweise Bilddarstellung, im Gegensatz zu Zeilensprung beziehungsweise „Interlaced“.
Projektor:
Oder Beamer – Videoprojektor fürs Heimkino, der meist nach einem der beiden Verfahren LCD oder DLP arbeitet.
  Reaktionszeit:
Frühe LCD-Bildschirme brauchten relativ lang, um den Inhalt eines Bildpunkts umzuschalten. Bei schnellen Bewegungen konnte dies Nachzieh-Effekte zur Folge haben. Aktuelle Modelle haben sehr kurze Reaktionszeiten in der Größenordnung von 3 Millisekunden.
RGB:
Rot, Grün, Blau. Aus diesen Grund-farben sind alle TV-Bilder aufgebaut. LCD-Fernseher und Projektoren arbeiten mit Farbfiltern, Plasma-Geräte und Bildröhren besitzen Phosphor-Zellen oder -Punkte für diese Farben. Aus ihnen werden alle anderen Mischfarben zusammengesetzt. Ein RGB-Signal transportiert die Bildinformationen über drei Leitungen. Weil dieser Signaltyp ohne Verarbeitungsaufwand angezeigt werden kann, bietet er sehr gute Bildqualität.
  Scart:
Oder Euro-AV. Verbreitete Anschlussbuchse für analoge Bild- und Tonsignale.
Schwarzwert:
Weil die Darstellung von tiefschwarzen Flächen sowohl für LCD-Bildschirme als auch für Plasma- Displays schwierig ist, gilt die erzielbare Dunkelheit von schwarzen Flächen (eben der „Schwarzwert“) als Qualitäts-Kriterium für flache Fernseher.
  SD-Card:
„Secure Digital Card“. Briefmarkengroße Speicherkarte, die in vielen Digital-Fotokameras und Mobil- Playern zum Einsatz kommt.
Signalverarbeitung:
Die von externen Zuspielern gelieferten Videosignale muss die Elektronik des Fernsehers für die jeweilige Darstellungs-Technologie aufbereiten. Dazu zählen unter anderem die „Skalierung“ auf die benötigte Auflösung und die Umwandlung von Interlaced-Signalen für progressive Anzeige. Die Leistung der Signalverarbeitungs- Elektronik ist entscheidend für die Bildqualität.
  Skalierung:
Umrechnen der Pixel eines Video-Bildsignals für die tatsächliche Auflösung des Bildschirms.

Standard Definition:
Bezeichnung für die Bildauflösung konventioneller PAL-Videobilder (720 x 576 Pixel), im Gegensatz zu „High Definition“.
  Streaming:
Wörtlich „strömen“. Übertragung von Bild- oder Tonsignalen als Datenstrom von einem Computer oder Internet-Server zum Empfangsgerät.
Subwoofer:
Tiefton-Lautsprecher, wird bei Mehrkanal-Systemen für die „LFEWiedergabe“ genutzt.
  Surround:
Fachbegriff für Raumklang. Bei Mehrkanal-Systemen bezeichnet er in der Regel die rückwärtig angeordneten Effektboxen.
S-Video:
Mit dem seinerzeit verbesserten Videoband-Format S-VHS (Super-VHS) eingeführter Signal-Standard, der höhere Bildqualität als FBAS bietet. Auch Y/C genannt (siehe auch dort).
  Triple Play:
Wörtlich „Dreifaches Spiel“. Meint ein Kombi-Angebot aus Telefon, Internet und Fernseh-Empfang – entweder von Telekommunikations- Firmen oder Breitbandkabel-Anbietern.
USB:
„Universal Serial Bus“. Computer- Schnittstelle, an die sich etwa Drucker, Digitalkameras oder externe Speichermedien anschließen lassen.
  Verschlüsselung:
Pay-TV wird verschlüsselt gesendet und muss zum Empfang entschlüsselt werden.
VGA:
„Video Graphics Array“. Im PC-Bereich übliche Buchse für analoge Videosignale – im Wesentlichen handelt es sich dabei um RGB-Signale. Einige Displays und Projektoren besitzen eine VGA-Schnittstelle, um Bildsignale von Computern anzeigen zu können.
  Video on demand:
Wörtlich „Fernsehen auf Abruf“. Gemeint sind gegen Bezahlung bestellbare Filme. Entsprechende Angebote gibt es von Pay-TVAnbietern sowie Internet-Providern.
Video-Mode:
Wiedergabemodus für progressive Displaydarstellung. Er ist für Ausgangsmaterial ausgelegt, das im Zeilensprung- bzw. Interlaced-Modus aufgenommen wurde.
  Virtual Surround:
Raumklangsystem mit simuliertem Mehrkanal-Ton. Geräte mit Virtual Surround geben den Raumklang allein über eingebaute Lautsprecher wieder. Es werden keine zusätzlichen Boxen im Raum benötigt.
WMA:
„Windows Media Audio“. Von Microsoft entwickeltes Datenformat für komprimierte Audiodaten. Unterstützt im Gegensatz zu MP3 auch DRM-Systeme.
  WMV:
„Windows Media Video“. Von Microsoft entwickeltes Datenformat für komprimierte Videodaten. Das Datenformat WMV9 wird häufig für „Video on Demand“ genutzt.

WXGA:
„Wide Extended Graphics Array“. Aus der PC-Technik übernommene Bezeichnung für ein 16:9-Display mit einer Auflösung von 1280 x 768 Pixeln. Diese Auflösung ist häufig bei „HD-ready“-Plasma-Displays zu finden.
  Y/C:
Andere Bezeichnung für das „SVideo“- Signal, bei dem zwei separate Leitungen die Informationen für Helligkeit (Y) und Farbe (C) übertragen. Y/CSignale werden meist über Hosiden- Buchsen weitergeleitet.
YUV-Buchsen:
Buchsen für Komponenten-Signale.
  Zeilensprung:
Auf Englisch „Interlaced“.
Zoll:
Oder „inch“. Aus den USA übernommene Maßeinheit für Display-Grüßen. Ein Zoll entspricht 2,54 cm.
   
     
 

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